Das Bergwerk im Wandel der Zeit

Grube Anno1500Die erste urkundliche Erwähnung von Bergbauaktivitäten in Sommerkahl geht auf den 15. September 1542 zurück. In einer Urkunde wird einem Bonifaz Wild vom Mainzer Erzbischof Albrecht in dem „Schürpf“, den er am Schabernack bei „Sunderkahlen“ angefangen hat, das Recht verliehen, ein Bergwerk zu betreiben. Die genannte Schürfstelle befand sich auf Vormwalder Gebiet. Noch heute kündet die Flurbezeichnung „Schabernack“ vom Bergbau, weist sie doch mit „Schaben am Nack“ (= Nacken, Berg) auf eine bergbauliche Tätigkeit hin. Wahrscheinlich handelte es sich damals um einen Tagebau.

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