Förderschacht

Förderschacht

Der zentrale Förderschacht entstand in der heutigen Form erst nach 1918. Über ihn wurden die 42m-, 60m- und 70m-Sohle erschlossen. Für den Transport des Kupfererzes aus diesen tiefen Sohlen herauf war eine dampfbetriebene Förderanlage mit Stahlfördergerüst über dem Schachtloch nötig.

Der Förderschacht war mit Holz verzimmert und in insgesamt 4 Kammern unterteilt: Zwei Förderkammern dienten dem Heben der Loren in Förderkörben im Pendelbetrieb, eine Kammer diente der Technikversorgung (Druckleitungen für die Pressluft zum Bohren). Die vierte Kammer war mit sog. „Fahrten“ für die Bergleute ausgestattet, damit diese nach oben oder bis 70 m in die Tiefe „fahren“ konnten: Einfache Holzleitern! Die Holzverzimmerung ist in den Jahrzehnten des Stillstandes vollständig in sich zusammengebrochen und in den Schacht gestürzt.

Der Schacht wurde seit dem Jahr 2000 vom größten Teil des Schuttes befreit. Allerdings steht er zur Hälfte unter Wasser (Grundwasser) – keine der tieferen Sohlen ist über den Schacht zugänglich.

Das Schachtloch war nach der Stilllegung zunächst nur mit Holzbohlen abgedeckt. In den 60er-Jahren wurde darauf eine Betonplatte gegossen.

Blick von unten in den Schacht nach oben. Zu sehen ist die Holzbohlenabdeckung des Schachtloches, das von oben mit einer Betonplatte verschlossen ist.

Zusammengestürzte Schachtverzimmerung