Eröffnung der Dauerausstellung

Bergwerksausstellung in neuen Räumen

Eröffnung der neuen Dauerausstellung durch Ministerialrätin Christina von Seckendorff

Ministerialrätin Christina von Seckendorff

Ministerialrätin Christina von Seckendorff

Nach 2 Jahren Planung und Ausbau konnte die Dauerausstellung im Erdgeschoss des Vereinsheims am Samstag, 11. März 2017 in einer Feierstunde offiziell übergeben werden.
Ministerialrätin Christina von Seckendorff, die das Projekt von Anfang an unterstützte, betonte in Ihrer Ansprache die Verbindung zwischen der neuen Ausstellung und dem bereits 2007 eingerichteten Naturlehrpfad „Rund um die Wilhelmine“ und sprach von einer „idealen Einheit zur Vermittlung geologischen Wissens“ für Schulklassen, Bürger und Touristen. Ausstellungen zur Rohstoffgewinnung seien in Bayern selten, auch zum Abbau von Kupfervorkommen. Aus gutem Grunde sei die Wilhelmine 2003 in die Liste der 100 schönsten Geotope in Bayern aufgenommen worden, denn die geologische Vielfalt müsse auf Dauer erhalten bleiben.
Landtagsabgeordneter Peter Winter hob die ehrenamtlichen Leistungen der Vereinsmitglieder hervor, die zur Begehbarmachung des Besucherbergwerkes geführt habe und nun eine solche Ausstellung hervorbringe. Diese diene der Veranschaulichung der Arbeits- und Lebensbedingungen der Vorfahren. Auch Landrat Ulrich Reuter hob die Lebensverhältnisse der früheren Generationen hervor, die in dieser Ausstellung zur Geltung kommen.
An 13 Stationen erfahren die Besucher Grundlegendes zur Bergbaugeschichte des Spessarts. Dabei werden mehrere Sinne angesprochen, so dass die Ausstellung für Jung und Alt gleichermaßen geeignet ist. So können Gegenstände aus dem Bergbau ertastet, das Gewicht des Gezähes ausprobiert und grundlegende Maschinen des Bergbaus am Modell ausprobiert werden. Auch der hohe Energieverbrauch bei der Kupferverhüttung wird anschaulich erfahrbar. An einer Computerstation kann sich der Besucher an vier verschiedenen Lern- und Informationsprogrammen, die für die verschiedenen Altersstufen entwickelt wurden, informieren. So kann beispielsweise ein virtueller Rundgang durch das Bergwerk unternommen werden. Infotafeln zur Bergbaugeschichte, zu den Arbeitsweisen unter Tage, zu den Auswirkungen des Bergbaus auf die Natur und zum Leben der Fledermäuse rund um das Bergwerk sowie eine gut sortierte Mineralienausstellung der heimischen Gesteine runden die Ausstellung ab. Für Kindergruppen ist eine Rallye durch die Ausstellung vorbereitet. Für Schmökerfreunde steht eine Kiste mit kindgerechter Literatur über Bergbau bereit. Ein Highlight ist die erste von insgesamt drei geplanten Außenstationen, an der Kinder selbst aktiv zu Schlägel und Eisen greifen können.
Die neue Dauerausstellung ist ab sofort Bestandteil der Bergwerkführungen und somit immer geöffnet, wenn eine Führung gebucht wird.

 

Griff in die Fühlkästen

Griff in die Fühlkästen

Infotafeln zum Bergbau

Infotafeln zum Bergbau

Blick auf das Modell der 23m-Sohle

Sohlenmodell

Blick auf das Modell der 23m-Sohle

Sohlenmodell

Die Festredner, v.l.n.r.: Bürgermeister Schäfer, 1. Vorsitzender Pfaff, Ministerialrätin von Seckendorff, MdL Winter, Landrat Reuter

Die Festredner

Bergbau-Gezähe - mit allen Sinnen erfassen

Gezähe

v.l.n.r.: Landrat Reuter, MdL Winter, 1. Vorsitzender Pfaff

Fachgespräche

Miniaturlandschaft mit nachgestellten Arbeitsszenen

Bergbau-Arbeitsszenen in Miniatur

Buffet-Träume

Buffet-Träume

Fachgespräche

Fachgespräche

Griff in die Fühlkästen - Was da wohl drinnen ist?

Griff in die Fühlkästen

Hinweis auf die Förderung durch das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz

Hinweis auf die Förderung